KP-DLR

Luft- und Raumfahrt in Köln

ISS – Leben im All

 

Die ISS - International Space Station, ist das derzeitige, internationale Kooperationsprojekt in der bemannten Raumfahrt. Die Entwicklung der Raumstation begann bereits in den 80iger Jahren und seit 1998 befindet sich die ISS im Bau. Für das Jahr 2011 ist die Fertigstellung geplant und dann wird die ISS die derzeitig größte bemannte Raumstation im Orbit sein. In einem Abstand von etwa 350km und mit Abmessungen ungefähr 110 x 90 x 30m, umkreist sie ca. aller 90 Minuten die Erde.

Treffpunkt der Nationen
Friedliche Kooperation und neue Wege der Energiegewinnung
 an dem Bau der ISS sind nicht nur die amerikanische NASA und russische ROSKOSMOS beteiligt, sondern auch 10 europäische Länder, alle Mitglieder der ESA – darunter auch Deutschland, haben 1998 ihre Beteiligung vertraglich festgelegt.
Während die ersten Module noch unbemannt ins All gebracht wurden und automtisch angedockten, wurde 2000 das erste von vier Solarmodulen per Space Shuttle zur ISS „persönlich“ gebracht und montiert.

Energiegewinnung aus dem ALL
Dieses Solarmodul „P6“ lieferte zu Baubeginn fast den ganzen Energieverbrauch der im Aufbau befindlichen Station. 2006 wurde dann ein großes Solarmodul, P3-P4, auf die Gitterstruktur der Backbordseite installiert, 2007 folgte das Solarmodul S3-S4 auf der Steuerbordseite und noch im gleichen Jahr wurde das erste Solarmodul P6 in seine endgültige Position gesetzt. Im Juni 2008 erfolgte die Montage des letzten Solarmoduls, S6. Seit der Montage des ersten Solarmoduls ist die Raumstation ISS ständig bemannt. Noch neun weitere Module sind geplant, deren Transport und Installation ab dem 16. März 2009 begonnen hat.